Ziele und Aufgaben
Unsere Mission
Wir trainieren kognitive Fähigkeiten, um die geistige Leistungskraft in allen Lebensphasen zu fördern.
Wofür stehen wir
Wir stehen für ein umfassendes Gedächtnistraining mit zertifizierten Trainerinnen und Trainern und echten Begegnungen.
Unser Alleinstellungsmerkmal
Wir sind der Verband, der wissenschaftlich fundiert, alle kognitiven Funktionen anspricht. Ganzheitlich für Geist, Seele und Körper.
Das bedeutet:
- Verbreitung des Ganzheitlichen Gedächtnistrainings für alle Zielgruppen, insbesondere zur Prävention für ein gesundes kognitives Altern
- Ausbildung von zertifizierten Gedächtnistrainerinnen und -trainern
- Qualifizierte Fortbildungen und dadurch Unterstützung und Stärkung unserer Mitglieder
- Regelmäßige Ausbildung von neuen Ausbildungsreferentinnen und -referenten
- Vermittlung von Trainings für unterschiedlichen Zielgruppen
- Unterstützung bei Regionalgruppentreffen und Durchführung der jährlichen Mitgliederversammlung
- Moderne Mitgliederzeitschrift „denkzettel“ mit einer Kombination aus Informationen und praktischen Übungen
- Durchführung der bundesweiten Veranstaltung Tag der geistigen Fitness®. Tag der geistigen Fitness® ist eine beim DPMA eingetragene Marke des Bundesverbands Gedächtnistraining e.V.
- Stärkung des wissenschaftlichen Hintergrundes durch den wissenschaftlichen Beirat, um allen die Wirkung des Trainings auf das Gehirn nahezubringen
- Regelmäßige Zertifizierung des Verbands nach LQW - dies garantiert hohe Qualität in der Ausbildung und Fortbildung der Gedächtnistrainerinnen und Gedächtnistrainer
- Kooperation mit befreundeten Verbänden und Institutionen
- Teilnahme und Organisation von Fachveranstaltungen im In- und Ausland
Häufige Fragen zum Ganzheitlichen Gedächtnistraining
Nein. Rätsel und Denksport sind wichtige Bausteine, bilden jedoch nur einen Teil des Gesamtkonzepts. Der Mehrwert von memotio* gegenüber Apps/Rätselheften liegt in einem multimodalen Trainingsansatz. Unser Training basiert auf dem Zusammenspiel von Denken, Körper, Emotion und sozialem Miteinander, begleitet durch zertifizierte Trainer.
Was isoliertes Training (Apps/Rätsel) kann:
- häufig Fokus auf singuläre kognitive Funktionen ohne Kontext.
- Oft rein digitale Umsetzung ohne sozialen Austausch oder fachliche Begleitung.
- Körperliche Aktivität, emotionales Erleben und soziale Interaktion in der Regel nicht oder nur begrenzt Bestandteil des Trainings..
- Geringer Transfer der isolierten Übungserfolge in den realen Alltag.
Was der memotio*-Ansatz kann:
- Multidimensionaler Ansatz: Systematische Verknüpfung von kognitivem Training mit körperlicher Aktivität und sozialer Teilhabe.
- Professionelle Begleitung: Anleitung durch zertifizierte Trainer, die Übungen individuell anpassen und fachlich begleiten können.
- Alltagsorientierung: Gezielte Vermittlung von Strategien, die direkt in Beruf und Privatleben greifen können.
- Werteorientierung: Training ohne Leistungsdruck, das Freude am Denken und die emotionale Befindlichkeit priorisiert.
Für Menschen in allen Lebensphasen – von Kindern über Berufstätige bis hin zu älteren Menschen. Sie brauchen keine Vorkenntnisse und keine bestimmte geistige Ausgangslage. Die Trainerinnen und Trainer passen die Übungen an die Gruppe an.
Nein. Ein zentrales Prinzip von memotio* ist der bewusste Verzicht auf Leistungsdruck. Es geht nicht darum, schneller oder besser zu sein als andere, sondern darum, geistige Aktivität als machbar und angenehm zu erleben. Der Grundsatz lautet: fördern, nicht überfordern.
Erfahrungsgemäß bleiben Menschen genau dann dabei – und Regelmäßigkeit ist ein entscheidender Faktor.
Regelmäßiges Training kann Konzentration und Lernfähigkeit unterstützen, Sprache und Kommunikation fördern, Kreativität und Problemlösefähigkeit anregen sowie das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken. Viele Teilnehmende schätzen zudem das soziale Erleben in der Gruppe – Austausch, Humor und gemeinsame Erfolgserlebnisse gehören fest dazu.
Nein – und wer das verspricht, verspricht zu viel. Es gibt keine Maßnahme, die vor einer Demenz schützt.
Was die Forschung aber zeigt: Ein Teil des Demenzrisikos hängt mit Faktoren zusammen, die sich beeinflussen lassen. Dazu zählen geistige Aktivität, körperliche Bewegung, Ernährung, soziale Einbindung sowie die Kontrolle von Risikofaktoren wie Bluthochdruck. Aktuelle Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und die Lancet-Kommission zur Demenzprävention unterstreichen deshalb einen lebenslangen, mehrdimensionalen Ansatz: Nicht eine einzelne Maßnahme, sondern das Zusammenspiel verschiedener gesundheitsförderlicher Faktoren ist entscheidend.
Dazu passt auch das Konzept der kognitiven Reserve: Das Gehirn kann altersbedingte oder krankheitsbedingte Veränderungen über längere Zeit ausgleichen, wenn es über die Jahre vielfältig gefordert und gut versorgt wurde. Diese Reserve baut sich über die gesamte Lebensspanne auf – sie beginnt nicht erst im Ruhestand.
Mehrere große internationale Studien haben gezeigt, dass die Kombination mehrerer Maßnahmen die kognitive Leistungsfähigkeit unterstützen kann. Genau an dieser Grundidee setzt memotio* an: Kognitives Training wird mit körperlicher Aktivität, Ernährungsverhalten, Resilienzförderung und sozialer Teilhabe verbunden.
Wichtig zur Einordnung: Gedächtnistraining ist ein Bildungs- und Präventionsangebot, keine medizinische Behandlung. Es ersetzt weder ärztliche Abklärung noch Therapie. Wenn Sie Veränderungen an sich bemerken, die Sie beunruhigen, sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Ja ‒ wenn Zielsetzung und Anforderungen an die Erkrankung angepasst werden.
Bei einer bestehenden Demenz geht es nicht um Leistungssteigerung oder darum, verlorene Fähigkeiten „zurückzutrainieren“. Im Vordergrund stehen die Aktivierung vorhandener Ressourcen, Freude und Erfolgserlebnisse, das Erleben von Gemeinschaft sowie die Förderung des persönlichen Wohlbefindens. Wiederkehrende Strukturen, an den individuellen Fähigkeiten orientierte Aufgaben und eine wertschätzende, fehlerfreundliche Atmosphäre vermitteln den Betroffenen emotionale Sicherheit.
Wichtiger Hinweis: Gedächtnistraining ist eine pädagogische Begleitung. Es stellt keine medizinische oder psychologische Therapie dar, erteilt keine heilkundlichen Befugnisse und ersetzt niemals eine notwendige ärztliche Abklärung oder spezialisierte therapeutische Behandlung.
Weil das soziale Miteinander selbst wirkt. In der Gruppe wird geredet, gelacht und gemeinsam nachgedacht. Das motiviert, schafft eine positive Lernatmosphäre und sorgt dafür, dass man am Ball bleibt. Soziale Teilhabe ist im memotio*-Ansatz nicht Beiwerk, sondern eine der fünf Säulen.
Gedächtnistraining ist aber auch im Einzelsetting möglich, beispielsweise bei Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf.
Regelmäßig – ähnlich wie beim körperlichen Training. Einzelne Übungseinheiten bringen wenig; entscheidend ist die Kontinuität über längere Zeit. Viele Teilnehmende besuchen ihre Kurse über Jahre hinweg.
Über unsere Trainersuche finden Sie zertifizierte Trainerinnen und Trainer in ganz Deutschland.


